Über Mich

Be who you needed when you were younger.

Hi, ich bin Sabrina!

 

Jahrgang 1987, mit Hunden & Hasen aufgewachsen und meinem Islandpony verfallen.

Ohne Finna, wäre ich nicht ich. Sie ist mit das Beste, das mir je passiert ist. Wenn ich sie sehe, geht mir das Herz auf und mit ihr im Schwarzwald spazieren zu gehen und ihr beim Grasen zuzuschauen, erfüllt mich mit Liebe. Mit ihr fühle ich mich mit der Welt und der Natur verbunden. 

Dieser Verbundenheit mit den Tieren und der Natur möchte ich mehr Raum geben und ich möchte helfen, Verständnis zu schaffen und für die Bedürfnisse der Tiere zu sensibilisieren.

Außerdem beschäftige ich mich gerne mit der inneren und der geistigen Welt, z.B. in Form der schamanischen Reisen und im Bereich von Heilung.

Mehr Zeit für Verbundenheit - Spirit Time.

Ausbildung

Bevor ich meinem Herzensweg gefolgt bin, habe ich Wirtschaftsinformatik (B.Sc.) und Prozessmanagement (M.Sc.) studiert und jahrelang in der IT-Branche gearbeitet.

Reiki, 1. Grad 

bei Stefanie Bollmann

Ausbildung zur Tierkommunikatorin 

(Basis-, Aufbau- und Profikurs) bei Tierisch Verstehen, Catherin Seib

Pferdeflüsterer Basiskurs

bei Tierisch Verstehen, Catherin Seib

Vermisste Tiere

bei de Anima, Christina Strobl-Fleischhacker

Babykommunikation

bei Seelenflüstern, Barbara Fegerl

Geistiges & Spirituelles Heilen 

bei Isabell Götz

Aura Reading

bei Nina Herzberg

Trance Healing

bei Nina Herzberg

Persönliches

Wie bin ich zur Tierkommunikation und zu energetischen Heilweisen gekommen und warum biete ich dies an? 

Um es kurz zu machen: aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen und weil es mir eine Herzensangelegenheit ist. Und hier nun die lange Version :)

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Als ich gerade anderthalb Jahre alt war, trank ich ausversehen Industriereiniger - ein Unfall, der mein Leben für immer veränderte. Es folgte ein wochenlanger Aufenthalt in der Intensivstation, Diagnose "Speiseröhrenverätzung" mit Stenosen, d.h. Engstellen, durch die kaum Nahrung hindurch passt. Ich wurde eine Zeit lang künstlich ernährt und musste anschließend das Essen wieder neu lernen, was mir jedoch keinen Spaß bereitete, da dies nun mit Schmerzen verbunden war. Bis zur Einschulung trug ich einen sogenannten Bougierfaden durch die Nase (siehe Foto) und bis zur Pubertät musste ich regelmäßig (ca. alle zwei bis vier Wochen) ins Krankenhaus, damit mir unter Vollnarkose die Engstellen in der Speiseröhre geöffnet bzw. gedehnt werden konnten, sodass ich weiterhin fähig war, zu trinken und zu essen (ca. 200 Vollnarkosen / Operationen). Meine Eltern kombinierten die notwendigen schulmedizinischen Maßnahmen mit alternativen Heilmethoden, wie bspw. Reiki, was mir sehr gut tat. Seit der Pubertät kann ich sehr gut mit meiner Krankheit umgehen, ich musste seitdem zu keiner Bougierung mehr, jedoch ist es gelegentlich immer noch schmerzhaft zu essen. Manchmal bleibt die Nahrung stecken und muss wieder raus und generell ist es mir noch immer unangenehm vor fremden Menschen zu essen, da das Schlucken manchmal komische Geräusche verursacht und ich sehr viel dabei trinken muss, was oft auf Unverständnis stößt. Ich hatte vielleicht keine leichte Kindheit, jedoch auch eine wunderschöne! Denn ich bin in einer Familie voller Geborgenheit und Liebe aufgewachsen - und das ist für mich das Wichtigste. 

Ich bin Mitglied im Verein "KEKS - Patienten- und Selbsthilfeorganisation für Kinder & Erwachsene mit kranker Speiseröhre"

 

Krankheit & Heilung

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Die Tiere haben schon immer eine zentrale Rolle in meinem Leben gespielt. Aufgewachsen bin ich zuerst mit einem Neufundländer namens Benny. Ich kann mich zum Beispiel noch an meinen ersten, kleinen Gedankenaustausch mit ihm erinnern, als er schon älter war, da war ich gerade im Grundschulalter. Wir überlegten damals, ob wir die Familie um einen Welpen erweitern und wir hatten Bedenken, wie Benny das aufnehmen würde. Also ging ich zu ihm, legte meine Stirn auf seine (wäre nicht notwendig gewesen, wie ich jetzt weiß ;) und fragte ihn einfach in Gedanken, wie er das finden würde. Die Antwort die ich vernahm, lautete, dass es ok wäre, gleichzeitig fühlte ich mich aber auch ein bisschen traurig / wehmütig.

 

Wir hatten auch Kaninchen und ein Meerschweinchen. Doch meine größte Verbundenheit gilt unserer mittlerweile verstorbenen Familienhündin Luna und meinem Islandpony Finna.

 

Ich erzähle immer wieder gerne die Geschichte, wie Finna und ich uns gefunden haben. Mit ca. 10 Jahren begann ich zu reiten und mit ca. 12 Jahren bekam ich Finna als Pflegepferd, d.h. ich durfte sie putzen und mit ihr spazieren gehen und damit hatte ich den Himmel auf Erden! Wir näherten uns sehr vorsichtig an, Finna zählte noch nie zu den verschmusten Pferden und hatte bereits auch schon ihre Geschichte, sie war damals ein Verkaufspferd, was als schwierig zu reiten galt und öfter mal den Kopf bzw. die Nerven verlor. Als ich 14 Jahre alt war, wollten mir meine Eltern eine Freude machen und taten so, als ob sie ein Kaufinteresse hätten, damit ich Finna wenigstens ein einziges Mal reiten durfte. Sie machten mir allerdings klar, dass das viel zu teuer wäre und auf gar keinen Fall in Frage käme und insgeheim dachten sie vllt. auch, dass es ein so anstrengender Ritt werden würde, dass das Thema damit auch abgehakt wäre. Pustekuchen! Finna und ich harmonierten wunderbar, denn sie hatte schon ein wenig Vertrauen zu mir aufbauen können. Es führte eins zum anderen und plötzlich war Finna Teil unserer Familie. Ich war so überglücklich! Doch mit der Zeit fing Finna auch bei mir an durchzugehen und zu steigen und wenn ich mit Freunden ausreiten ging, wollte sie immer die erste sein, was sie immer schneller machte. Ich bekam Angst und verlor das Vertrauen. Die Reitstunden wurden zur Qual - für Finna, mich und die Reitlehrer. Es wurden dünnere Gebisse, Ausbinder, Schlaufzügel und Feldmannzügel getestet, mir wurde tlw. eine "härtere Hand" empfohlen, da ich mich mehr durchsetzen müsste und vieles was ich damals tat, bereue ich heute noch. Wenn Finna vorher gleich auf mich zukam, wenn sie mich sah, so flüchtete sie nun vor mir und das brach mir das Herz. Was war passiert? Mit dem Reiten stellten sich Erwartungen, Druck, Schmerz und Kontrollhandlungen zwischen mir und Finna. Es war kein Miteinander mehr, denn nun hatte ich Forderungen an sie, die sie nicht erfüllen wollte oder konnte. Dieses Dilemma ging leider ein paar Jahre so bis ich das Natural Horsemanship und die Bodenarbeit entdeckte. Ich kann mich noch gut an die verwunderten und skeptischen Blicke erinnern, als ich das erste Mal mit Knotenhalfter an den Stall kam. Seitdem weiß ich, es erfordert Mut und Entschlossenheit seinen eigenen Weg zu gehen und Veränderungen herbeizuführen. Ich ließ das Reiten mehr und mehr sein, mein Ziel war nun einfach wieder diese Verbundenheit zu spüren, die zu Beginn unserer Freundschaft so innig war und so entdeckte ich die Tierkommunikation. Wir gehen immer noch ab und zu eine kleine Runde ausreiten, aber hauptsächlich gehe ich selbst mit ihr spazieren, putze sie oder schaue ihr beim Essen zu, so wie früher. Unsere Verbundenheit war nie stärker und ich nie glücklicher.

 

Je mehr wir von anderen fordern und erwarten, desto schwieriger wird der Umgang. Es gibt Pferde, die gerne geritten werden, doch es gilt hier genau hinzuspüren, aufmerksam und achtsam zu sein, wo die individuelle Grenze bzw. die Wohlfühlzone für das Pferd liegt. 

...

 

Luna (siehe Foto) kam als Welpe zu uns und ich war sofort verliebt. Sie war oft mit am Stall dabei und eroberte im Sturm jedes Herz - auch das der Menschen, die eigentlich Angst vor größeren Hunden hatten. Wir hatten eine wunderschöne, aber natürlich viel zu kurze Zeit miteinander.

Nach ihrem Tod habe ich jahrelang sehr intensiv um sie getrauert. Ihr Tod hat mir den Boden unter den Füßen weggerissen und ich habe nicht verstanden, wie danach alles wieder seinen normalen Gang gehen soll. Ich dachte:

 

"Haltet die Welt an
Es fehlt ein Stück
Sie soll stehen

Und die Welt dreht sich weiter
Und dass sie sich weiterdreht
Ist für mich nicht zu begreifen
Merkt sie nicht, dass einer fehlt?
Haltet die Welt an"

(Glashaus)

 

Ich habe mir in der Zeit oft Vorwürfe gemacht, z.B. warum ich nicht mehr Zeit mit ihr verbracht habe. Unzählige Male habe ich seitdem von ihr geträumt. Meist waren es Träume, in denen ich sie scheinbar vergessen hatte und es mir unendlich leidtat, dass ich mich nicht um sie gekümmert habe. Oder ich träumte so intensiv davon, dass sie ja doch noch leben würde, dass ich beim Aufwachen erneut den Schmerz des Verlustes gespürt habe. Als ich dann während meiner Tierkommunikations-Ausbildung erfuhr, dass es auch möglich ist mit Verstorbenen in Verbindung zu treten, habe ich zwar mit anderen verstorbenen Tieren kommuniziert, mich aber lange Zeit nicht getraut Kontakt mit Luna aufzunehmen. Die Gefühle waren einfach so stark. Doch irgendwann habe ich dann den Mut dazu gefunden. Luna meinte, sie ist bei mir und wenn ich genau hinspüre, könnte ich es fühlen. Ich hatte Angst, dass ich Luna’s Seele mit meiner Trauer hier auf dieser Ebene irgendwie festhalten würde und sie dadurch vielleicht nicht weiter „ins Licht“ gelangen könnte. Ihre Botschaft hat mich dann sehr verblüfft. Sie meinte, sie ist frei und kann überall hin. Mit meiner Trauer würde ich nicht sie, sondern mich selbst festhalten, denn ich würde einen (Seelen-)Teil in mir selbst blockieren, der nicht weitergehen, der nicht akzeptieren möchte, der an alten Erinnerungen festhält, der versucht, die Welt anzuhalten. Man könnte auch sagen, ich blockierte einen Teil meiner eigenen Energie, die sich angestaut und sich in Form von Albträumen und Tränen ihren Weg gebahnt hat. Liebe kann und braucht man nicht festhalten, denn sie durchdringt alle Ebenen. Sieben Jahre habe ich bis zu diesem Gespräch sehr getrauert und starke Verlustängste, gerade auch in Bezug auf Finna, entwickelt. Nun konnte ich einen großen Teil der Trauer und der Ängste loslassen und meinen Frieden mit dem Kreislauf des Lebens schließen, auch wenn es manchmal immer noch schwer ist, ich weiß: „Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.“

Tiere | Finna & Luna

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Über meinen jahrelangen, unerfüllten Kinderwunsch habe ich bereits ausführlich auf dem Blog von "Mamis Welt" berichtet. Den Artikel findest du hier: 

http://mamis-welt.de/unerfuellter-kinderwunsch/

Über die Tierkommunikation habe ich von der Babykommunikation erfahren und erstaunt festgestellt, dass man auch mit der Seele eines ungeborenen, ja sogar noch nicht einmal gezeugten Kindes Kontakt aufnehmen kann. Dies hat sehr viel Heilung bei mir in Gang gebracht, denn ich konnte die Ursachen auf seelischer Ebene besser verstehen. 

Kinderwunsch