Vermisste Tiere

Die Tierkommunikation mit vermissten Tieren ist eine große Herausforderung und leider selten von Erfolg gekrönt. Warum das so ist, möchte ich gerne im Folgenden kurz erklären.

 

 

Herausforderungen

 

  • Tier und Mensch empfinden dabei starke Emotionen, sind gestresst, stehen eventuell unter Schock oder sind verwirrt. Diese Gefühle können die Klarheit der empfangenen Botschaft beeinträchtigen.

  • Tiere und Menschen nehmen ihre Umgebung anders wahr. Es ist daher eher unwahrscheinlich genaue Ortsangaben oder Straßennamen vom Tier zu erfahren. Die Bilder, Geräusche oder Gerüche, die bei der Tierkommunikation empfangen werden, können lediglich eine Hilfestellung sein.

  • Tiere haben auch ein anderes Gefühl für Größenangaben und Entfernungen als wir und vermischen auch mal die Zeiten (Vergangenheit & Gegenwart).

  • Auch ist zu bedenken, dass Tiere eigenständige Wesen sind und ihren eigenen Willen haben. Es kann vorkommen, dass sich z.B. Katzen ganz bewusst ein neues Zuhause suchen oder ein größeres Abenteuer erleben wollen und ihnen nicht klar ist, dass sich ihre Menschen Sorgen machen. Eine Katze hat mir beispielsweise einmal erzählt, dass es andere Menschen gäbe, die ihre Gesellschaft nun dringender brauchen würden.

  • Bei dieser Art von Tierkommunikation ist auch das Einfühlen in den Körper nicht einfach, um herauszufinden, ob das Tier noch lebt. Durch einen Unfall oder einen Schock kann hier die Wahrnehmung beeinträchtigt sein.

 

 

Was kannst Du tun?

  1. Bitte Nachbarn in Garagen, Kellern, Gartenhäusern o.Ä. nachzuschauen und frag Freunde und Bekannte, ob sie dir bei der Suche helfen können.

  2. Verteile Flugblätter im Ort / der Stadt und online (bspw. auf Facebook) und schalte eventuell eine Anzeige in einer Lokalzeitung oder im Radio, dabei sind folgende Infos wichtig:

    1. Foto, Name, Rasse, Alter des Tieres

    2. Chip- oder Tätowier-Nr. oder besondere Merkmale

    3. Wo wurde es zuletzt gesehen

    4. Dein Name und deine Telefonnummer

  3. Mache eine Vermissten-Meldung bei TASSO, Polizei, Landwirten, Förstern, Jägern, regionalen Tierheimen, Tierschutzvereinen oder Tierärzten.

  4. Versuche Ruhe zu bewahren, denn die eigenen Tiere können die Gedanken & Gefühle ihres Menschen sehr gut wahrnehmen - auch über Distanz.

  5. Versuche dir keine Schreckensszenarien vorzustellen, visualisiere lieber, wie das Tier wieder bei dir ist und den Weg zu dir findet.

  6. Lausche deiner Intuition, was ist dein erster Gedanke, wo es sein könnte? Sprich mit Menschen darüber, die das Tier kennen, vielleicht haben sie noch mehr Ideen.

  7. Gehe immer wieder zu dem Ort, wo das Tier verschwunden ist.